Willkommen in Barsbüttel

Historisches

Barsbüttel wurde erstmals 1228 als „Bernekesbutle“ erwähnt. Der Name steht für „Siedlung des Berneke“. Der Rufname leitet sich vom althochdeutschen “bero“ für „Bär“ ab.

Das Gemeindegebiet von Barsbüttel war Altsiedelraum jungsteinzeitlicher Bauern (ca. 4.300 - 2.300 v. Chr.), was Feuerstellen und andere Geräte sowie Hinweise auf heute zerstörte Großsteingräber und ein Grabhügelfeld der sogenannten Einzelgrabkultur bezeugen.

Die Gegend um Barsbüttel wurde auch in der Bronzezeit (ca. 2.300 - 550 v. Chr.) und in der Eisenzeit (ca. 550 v. Chr. - 400 n. Chr.) bewohnt. Aus der jüngeren Bronzezeit und aus der Eisenzeit stammen ein halbes Dutzend Urnenfriedhöfe.

Im Jahre 1306 kam Barsbüttel zusammen mit den heutigen Ortsteilen Stellau, Stemwarde, Willinghusen in den Besitz des Hamburger Domkapitels. 1648 wurden sie allerdings Herzog Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf zugesprochen.

1742 wurde Herzog Karl Peter Ulrich von Schleswig-Holstein-Gottorf, besser bekannt als Zar Peter III. und Ehemann Katharinas der Grossen, von seiner Tante, der Zarin Elisabeth, zum russischen Thronfolger ernannt. Seit dieser Zeit wurde die Gottorfer Territorien in Holstein als „Großfürstlicher Anteil“ bezeichnet und von Rußland aus regiert.

Im Vertrag von Zarskoje Selo willigte der Sohn Katharinas und Peters III., Großfürst Paul, als Herzog von Gottorf 1773 ein, seine Ländereien in Holstein im Tausch mit Oldenburg, dem Stammland der dänischen Königsdynastie, an Dänemark abzutreten. Dadurch kamen auch Barsbüttel und die übrigen Dörfer an den dänischen Gesamtstaat.

1889 gründeten die Preußen den Amtsbezirk Barsbüttel, zu dem u.a. auch Stemwarde und Willinghusen gehörten. Stellau kam erst 1930 zum Amt Barsbüttel.

Durch den Zustrom von Flüchtlingen wuchs die Bevölkerung nach dem Zweiten Weltkrieg um mehr als das Doppelte. Dann zogen wir im Jahre 1979 nach Barsbüttel und wieder explodierte die Bevölkerungszahl.